Erlosen

Dorfverein Erlosen-Bossikon

Aus dem ehemaligen Frauenverein Erlosen-Bossikon wurde im Jahre 2008 der Dorfverein Erlosen-Bossikon gegründet. Er ist ein politisch und wirtschaftlich neutraler Verein und zählt mittlerweile über 80 Mitglieder. Der Dorfverein dient zur Belebung des Dorflebens in Erlosen und Bossikon und fördert gesellschaftliche, kulturelle und gemeinnützige Aktivitäten. Dass dieser Verein sehr aktiv ist, zeigt sich im Jahresprogramm. Die Aktivitäten sind aus Kapazitätsgründen mit Ausnahmen für die Vereinsmitglieder gedacht.

Wie der Hinwiler Weiler Erlosen zu seinem Namen kam

Weil ein wandernder Schneider dem Wort «Erlösen» die Ö-Zeichen nahm, tauchte der Name «Erlosen» auf. Später suchte ein Bauer in Erlosen Wasser - und entdeckte Heilwasser.

von Bruno Fuchs

Da, wo heute in Hinwil der Felsenhof ist, stand vor mehreren Jahrhunderten ein Bauernhof. Er gehörte dem Vater der Söhne Hans und Ulrich. Hans soll ein reizbarer Bursche gewesen sein, erst recht, als er ein Weib im Hause hatte. Der Vater riet dem jüngeren Ulrich, er solle eine Frau nehmen und sich im Umkreis von zehn Stunden einen Ort für seinen Hof suchen. Ulrich und seine Frau marschierten entlang dem Wildbach und fanden einen geeigneten Platz für ihren Hof. Sie lebten einsam, und im Laufe der Jahre vermisste Ulrich immer mehr seinen Vater. Er traute sich wegen des Bruders nicht, den Vater zu besuchen. Eines Tages verirrte sich ein wandernder Schneider in die Gegend. Als er mit Nähen fertig war, holte Ulrich eine Tafel und schrieb «Erlösen». Er gab dem Schneider die Tafel und sagte, er solle sie seinem Vater bringen.

Ö-Punkte als Bockshörnchen
Auf dem Weg zum Felsenhof studierte der Schneider die Zeichen auf der Tafel. Da er nicht lesen konnte, schenkte er den Ö-Zeichen keine Bedeutung, ja, er meinte gar,es könnten zwei Bockshörnchen sein. Kurzerhand wischte er sie weg. Als er bei Ulrichs Vater ankam, übergab er ihm die Tafel, und der Vater las das Wort Erlosen. «Das wird der Name des Hofs sein, wo heute mein Sohn wohnt», muss der Vater gedacht haben. 

«Die Sage ist nachvollziehbar, aber nicht dokumentierbar», sagt der Hinwiler Ortschronist Kurt Ruf.  Er könne sich schon vorstellen, dass beim heutigen Felsenhof einmal der Bauer mit seinen beiden Söhnen gewohnt habe. Dort, wo heute das Kirchgemeindehaus steht, stand früher ein Hof. Es sei möglich, dass beim heutigen Erlosen einmal ein Waldgebiet bestanden habe, wie es in der Sage beschrieben wird, so Ruf. «Die Sage könnte im 17. Jahrhundert entstanden sein».

Mit der Wünschelrute zu Wasser

Anfang des 19. Jahrhunderts zog es einen anderen Bauern nach Erlosen. Anfänglich war auch Heinrich Wolfensberger nicht so richtig glücklich. Um sein Gut besser bewirtschaften zu können, suchte er nach einer Wasserquelle. Als seine Wünschelrute eine Wasserader anzeigte, zog Wolfensberger einen Arzt bei, der die Qualität des Wassers prüfen sollte. Der Bericht des Arztes erstaunte, denn das Wasser sollte heilende Wirkung haben. 1809 richtete Wolfensberger in seinem Haus ein Badzimmer für mehrere Gäste ein. Der Besitzer des Girenbads sah das nicht gerne und wehrte sich erfolglos dagegen. Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Bad des Bauern Wolfensberger gut benutzt. Dann nahm die Zahl der Besucher ab, und das Bad musste schliessen.

aufgenommen von Andreas Joost

Bilder vom Weihnachtsmarkt 2011

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Masterplan Verkehrsleitbild

In der Beilage die direkte Links für Einsicht der einzelnen Pläne des Masterplanes. So können Sie sich bequem aus der warmen Stube ein Bild machen. Die Pläne der Aussenwachten befinden sich unter dem Kapitel der jeweiligen Aussenwacht.:

1. Masterplan Verkehr Konzept Aussenwachten (PDF 3614.0 kB)
2. Masterplan Verkehr Konzept Erlosen (PDF 2687 kB)